Das "Duhr'sche Kreuz" seht wieder auf festem Fuß

Der Zahn der Zeit hatte am "Duhr’schen Kreuz" in Kestert lange und stark genagt.
Das 7 m lange Feldkreuz aus Eichenholz wurde aus dem Nachlass des verstorbenen Herrn Pfarrers Duhr aus Kestert am 26.Mai 1912 im Fuhrweg in Richtung Oberkestert aufgestellt.
Ein Teil des Holzbalkens war komplett abgefault und musste daher saniert werden. Zunächst standen aber Sicherungsmaßnahmen an, damit der Rest des Kreuzes nicht umfallen konnte.
Stefan Schidlowski und Dietmar Schlaadt haben diese Arbeiten vorgenommen und waren sich einig, dass der untere Teil des Holzbalkens abgeschnitten werden und durch einen feuerverzinkten Eisenträger ersetzt werden muss.
Lothar Lahnstein aus Braubach fertigte in seinem Metallbaubetrieb den feuerverzinkten Eisenträger und spendete ihn der Kirchengemeinde.
Nachdem der Eisenträger geliefert wurde, konnte die eigentliche Sanierungsarbeit unter der Leitung von Stefan Schidlowski vorgenommen werden. Tatkräftig unterstützt wurde er von Roland Hofmann, Norbert Güllering und Dietmar Schlaadt.
Bei dem Spender und den freiwilligen Helfern möchte ich mich im Namen der Kirchengemeinde Kestert ganz ganz herzlich bedanken.
Dank dieser ehrenamtlichen Arbeit lädt das über hundertjährige Feldkreuz die vorbeigehenden Wanderer auch weiterhin zu einer kleinen Rast oder stillen Einkehr ein.
(Dietmar Schlaadt, Ortsausschuss Kestert)